Die 10 häufigsten Mythen über gesunden Schlaf / Teil 3

Immer durchschlafen, 8 Stunden müssen sein oder Schlaf vor Mitternacht ist der beste. Dies sind nur 3 der 10 häufigsten Irrtümer über guten Schlaf. Hier finden Sie die beliebtesten Mythen rund um den Schlaf.
Schlaf vor Mitternacht ist – so will es die Mehrheit wissen – der beste Schlaf. Das stimmt so aber nicht. Tatsächlich sind die ersten 3 bis 4 Stunden des Schlafes – unabhängig vom Zeitpunkt des Einschlafens - am erholsamsten, da es in dieser Zeit zu den meisten Tiefschlafphasen kommt. Denn diese Schlafphase ist für guten Schlaf besonders wertvoll. Allerdings gibt es einen Begriff der Mitternacht, der sehr wohl mit gutem Schlaf zusammenhängt. Denn jeder Mensch hat seine ganz eigene biologische Mitternacht. Und die liegt etwa 4 Stunden nach dem Einschlafen. Wer also um 22 Uhr ins Bett geht, erlebt die biologische Mitternacht gegen 2 Uhr. Wer als Bäcker beispielsweise schon um 20 Uhr schlafen geht, schläft tatsächlich vor Mitternacht am besten.

MYTHOS 5 und 6

Über gesunden Schlaf kursieren viele Gerüchte. Hier finden Sie Aufklärung über die häufigsten Mythen rund um guten Schlaf.

Was bedeutet eigentlich gut schlafen? Ins Bett gehen, bald einschlafen, durchschlafen und morgens frisch aus den Federn kommen, werden die meisten Menschen antworten.

Diese Vorstellung von gesundem Schlaf ist ein weitverbreitetes Missverständnis. Unser Schlaf ist viel komplexer...

5. Irrtum: Nur bei offenem Fenster schläft es sich gut

Richtig ist, dass unser Körper in der Nacht viel Sauerstoff braucht. Deshalb empfiehlt es sich, vor dem Schlafengehen zu lüften. Bei kleinen Schlafzimmern schadet es nicht, die Tür offen zu lassen, damit sich das Frischluftvolumen erhöht. Der Irrtum besteht in der Annahme, dass es kalt sein sollte im Schlafzimmer. Denn wenn Sie frieren, schlafen Sie schlechter. Etwa 18 Grad empfehlen Schlafexperten. Wenn Sie kälteempfindlich sind: Gerade im Winter tut eine Wärmflasche gute Dienste. Heizdecken hingegen sorgen schnell für Überhitzung. Auch das behindert den guten Schlaf. Noch mehr Tipps finden Sie unter Gesund schlafen: Schlafzimmer und Bett.

6. Irrtum: Im Schlaf ruhen Körper und Geist

Wir sprechen von der Nachtruhe. Die bezieht sich aber nur auf unser bewusstes Erleben. Tatsächlich ist der gesamte Organismus Nacht für Nacht im Dauerbetrieb. In der Nacht räumt der Organismus auf – und bereitet uns auf die Anforderungen des Tages vor. Etwa ein Drittel des Energiebedarfs verbrauchen wir in der Nacht. Das Gehirn ist zeitweise sogar aktiver als Tag. Im REM-Schlaf, einer der Schlafphasen, verbrennt es mehr Energie pro Minute als am Tag. Und das Gehirn ordnet die Eindrücke. Die Beiträge "Schlaf – viel mehr als eine Zeit der Ruhe" und "Das Gehirn – nachts häufig aktiver als am Tag" nennen Einzelheiten über die Aktivitäten im Schlaf.

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Quelle:www.meine-gesundheit.de , www.bing.com/images/search

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