Die 10 häufigsten Mythen über gesunden Schlaf / Teil 2

Immer durchschlafen, 8 Stunden müssen sein oder Schlaf vor Mitternacht ist der beste. Dies sind nur 3 der 10 häufigsten Irrtümer über guten Schlaf. Hier finden Sie die beliebtesten Mythen rund um den Schlaf.
Schlaf vor Mitternacht ist – so will es die Mehrheit wissen – der beste Schlaf. Das stimmt so aber nicht. Tatsächlich sind die ersten 3 bis 4 Stunden des Schlafes – unabhängig vom Zeitpunkt des Einschlafens - am erholsamsten, da es in dieser Zeit zu den meisten Tiefschlafphasen kommt. Denn diese Schlafphase ist für guten Schlaf besonders wertvoll. Allerdings gibt es einen Begriff der Mitternacht, der sehr wohl mit gutem Schlaf zusammenhängt. Denn jeder Mensch hat seine ganz eigene biologische Mitternacht. Und die liegt etwa 4 Stunden nach dem Einschlafen. Wer also um 22 Uhr ins Bett geht, erlebt die biologische Mitternacht gegen 2 Uhr. Wer als Bäcker beispielsweise schon um 20 Uhr schlafen geht, schläft tatsächlich vor Mitternacht am besten.

MYTHOS 3 und 4

Über gesunden Schlaf kursieren viele Gerüchte. Hier finden Sie Aufklärung über die häufigsten Mythen rund um guten Schlaf.

Was bedeutet eigentlich gut schlafen? Ins Bett gehen, bald einschlafen, durchschlafen und morgens frisch aus den Federn kommen, werden die meisten Menschen antworten.

Diese Vorstellung von gesundem Schlaf ist ein weitverbreitetes Missverständnis. Unser Schlaf ist viel komplexer...

3. Irrtum: Mit dem Alter schlafen wir kürzer

Der Irrtum von den kurz schlafenden Älteren hält sich hartnäckig. Tatsächlich hat die Schlafforschung diese Mär schon längst widerlegt. Auch nach dem 60. oder 70. Geburtstag schlafen wir in der Regel ähnlich lange wie in der Zeit davor. Die durchschnittliche Nachtschlafdauer liegt bei 70jährigen nur noch bei etwa 5 bis 6 Stunden. Rechnet man aber die Tagesnickerchen und den Mittagsschlaf dazu, kommen auch ältere Menschen wieder auf die normale durchschnittliche Schlafenszeit erwachsener Menschen. Wie bei Jüngeren hängt auch bei Älteren die Schlafzeit viel stärker vom Schlaftyp (Kurzschläfer oder Langschläfer) ab als vom Alter. Richtig ist allerdings, dass sich der Schlafrhythmus bei älteren Menschen etwas verschiebt – und die Schlafqualität insgesamt ab dem 30. Lebensjahr leicht abnimmt.

4. Irrtum: Gut schlafen heißt durchschlafen

Sie haben vergangene Nacht gut geschlafen? Und dennoch sind Sie auch in dieser Nacht zwischen 25 und 35 Mal aufgewacht. Stimmt nicht? Stimmt doch! Diese Wachzeiten dauern bis zu 3 Minuten. Aber wir haben sie bis zum nächsten Morgen vergessen. Wenn Sie nachts aufwachen, und das bemerken, ist das auch nicht Ungewöhnliches. Am besten drehen Sie sich einfach um. Das ist der beste Weg, gleich wieder einzuschlafen.

… to be continued

Quelle:www.meine-gesundheit.de , www.bing.com/images/search

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